Die Konfirmation ist eines der zentralen und wichtigen Feste im evangelischen Glauben. Junge Christen bestätigen eigenständig ihren Glauben und bekennen sich zum christlichen Glauben. So auch am vorletzten April-Sonntag in der Wiesentheider evangelischen Gnadenkirche St. Matthäus – Jule Metzner und Linnea Manz feierten das Fest ihrer Konfirmation, quasi die persönliche Bestätigung der Taufe und damit das bewusste „Ja“ zum christlichen Glauben und zur Kirchenzugehörigkeit. Die Verwandtschaft, die Freunde und die Gemeinde waren gekommen, die Kirche wunderschön geschmückt, festliche Orgelmusik und dann der feierliche Einzug in das Gotteshaus – die Konfirmationsfeier konnte beginnen und war somit für Jule und Linnea bewegender „Abschluss“ der rund zweijährigen Vorbereitungszeit als Präparandinnen. Pfarrer Martin Fromm, der die Konfirmationsfeier wunderschön zelebrierte, nahm als Leitthema das erste Buch Mose (Kapitel 28) her. Der Bund Gottes mit den Menschen, der Bund Gott mit Jakob („… und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land“). Als Zeichen des Bundes sprach Martin Fromm in seiner Predigt über die Bibel als Wegweiser für die Lebensreise, der Weg mit Gott – das Taufkleid als „Wanderkleidung“ der Kinder Gottes – und das Heilige Abendmahl als „Proviant“, damit die Menschen unterwegs nicht umkommen. Nach der Segnung mit Kreuzübergabe empfingen die beiden jungen Damen dann das heilige Abendmahl – ein ganz besonderer Moment. Musikalisch gestalteten Organistin Melanie Berthel und ein Gitarren-Gesangs-Trio (Silke Schulz, Iris Michelsen und Ursula Reisinger) die schöne Konfirmationsfeier 2026 in Wiesentheid. Für den Kirchenvorstand sprach Margarete Wagner sehr treffende Worte und gratulierte den Konfirmandinnen von Herzen.
Text: Dominik Berthel
